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Zimmertüren richtig messen – Anleitung für das passende Türmaß

Damit deine neue Zimmertür perfekt passt, ist das richtige Maß entscheidend. Wichtig ist dabei das sogenannte Rohbaumaß der Wandöffnung. Dieses Maß bildet die Grundlage für die Auswahl deiner Tür und Zarge im Shop.

Miss Breite, Höhe und Wandstärke immer an mehreren Stellen und orientiere dich dabei am kleinsten bzw. größten Wert. So stellst du sicher, dass deine Zimmertür später problemlos eingebaut werden kann.

Wandstärke messen

Die Wandstärke ist entscheidend für die passende Zarge. Miss die Stärke der Wand ohne Putz oder inklusive fertiger Wandfläche – je nach Einbausituation. Miss an mehreren Stellen und orientiere dich immer am größten Wert.

Weicht dein Türblattaußenmaß oder Rohbaumaß von den Standardmaßen ab, ist das kein Problem. Mit unserem Türenkonfigurator kannst du dein Wunschmaß ganz einfach eingeben und direkt bestellen. Durch individuelle Anfertigungen sind nahezu alle Sondermaße realisierbar.

Gerade bei Altbauten oder historischen Immobilien kommt es häufig zu Maßabweichungen oder ungleichmäßigen Wandöffnungen. Auch bei Rohbauöffnungen mit unterschiedlichen Breiten oder Höhen lässt sich problemlos die passende Tür konfigurieren.

Wichtig dabei: Gib bei der Bestellung immer das kleinste gemessene Maß an. Wenn du zum Beispiel links eine Höhe von 2.005 mm und rechts 2.000 mm misst, gilt für die Bestellung das Maß von 2.000 mm.

Achte außerdem darauf, dass die Wand möglichst lotrecht und waagerecht ist. Nur so kann die Tür später optimal eingebaut werden.


Türbreite und Höhe messen

Miss die Breite und Höhe der Wandöffnung immer an mehreren Stellen, da es besonders im Altbau häufig zu Abweichungen kommen kann. Wichtig ist, dass du dich bei beiden Maßen immer am kleinsten Wert orientierst.

Miss die Breite oben, in der Mitte und unten. Die Höhe misst du links, mittig und rechts. So stellst du sicher, dass die Tür später problemlos in die Öffnung passt.

Das ermittelte Maß entspricht dem Rohbaumaß und dient als Grundlage für deine Bestellung. Nur wenn das kleinste Maß berücksichtigt wird, ist ein sauberer Einbau der Zimmertür und Zarge gewährleistet.

Rohbaumaße für Zimmertüren

Türblattbreite
mm
Türblatthöhe
mm
Rohbaumaß
Breite x Höhe
610 1985 635 x 2010
735 1985 760 x 2010
860 1985 885 x 2010
985 1985 1010 x 2010
610 2110 635 x 2135
735 2110 760 x 2135
860 2110 885 x 2135
985 2110 1010 x 2135

Hinweis: Die angegebenen Rohbaumaße dienen als Orientierung für Standard-Zimmertüren und Zargen.

Bei abweichenden Maßen kannst du deine Wunschgröße ganz einfach über unseren Türenkonfigurator auswählen und individuell anpassen.

So misst du deine Tür im Rohbau richtig

1. Höhe messen
Miss die Höhe der Maueröffnung ab Oberkante Fertigfußboden an mehreren Stellen. Entscheidend ist immer der kleinste Wert. Falls der Bodenbelag noch nicht verlegt ist, kannst du dessen Stärke entsprechend berücksichtigen.

2. Breite messen
Miss die Breite der Maueröffnung an mindestens drei Stellen (oben, mittig und unten). Auch hier gilt: Verwende immer das kleinste gemessene Maß.

3. Wandstärke messen
Miss die Wandstärke an mehreren Punkten der Öffnung. Für die Bestellung zählt immer der größte Wert. Noch fehlende Wandbeläge wie Putz oder Fliesen kannst du einfach hinzurechnen.

4. DIN-Richtung festlegen
Die DIN-Richtung wird anhand der sichtbaren Türbänder bestimmt:

DIN links: Bänder sind links sichtbar.
DIN rechts: Bänder sind rechts sichtbar.

Tipp für Schiebetüren:
Bei Schiebetüren richtet sich die DIN-Richtung nach der Öffnungsrichtung:

DIN links: Tür öffnet nach links.
DIN rechts: Tür öffnet nach rechts.

So misst du deine Tür mit eingebauter Zarge richtig

1. Höhe messen
Miss die Höhe des Türblattes von der oberen Falz bis zur Unterkante der Tür. Die Falz ist der Bereich, der auf der Zarge aufliegt. Achte darauf, auch den vorhandenen oder geplanten Bodenaufbau zu berücksichtigen.

2. Breite messen
Miss die Breite des Türblattes ebenfalls an der Falz. Entscheidend ist der breitere Teil der Tür, also der Bereich, der auf der Zarge aufliegt.

3. Wandstärke ermitteln
Miss zunächst die gesamte Tiefe der Zarge inklusive Bekleidungen und Futterbrett. Anschließend misst du die Bekleidungsstärke auf beiden Wandseiten. Ziehe diese Werte von der Gesamttiefe ab, um die tatsächliche Wandstärke zu ermitteln.

4. DIN-Richtung festlegen
Die DIN-Richtung erkennst du an den sichtbaren Türbändern:

DIN links: Bänder sind links sichtbar.
DIN rechts: Bänder sind rechts sichtbar.

Tipp für Schiebetüren:
Bei Schiebetüren entspricht die DIN-Richtung der Öffnungsrichtung:

DIN links: Tür öffnet nach links.
DIN rechts: Tür öffnet nach rechts.

Um sicherzugehen, dass alle Maße korrekt erfasst werden, empfehlen wir dir unser Aufmaßblatt. Damit kannst du alle relevanten Werte Schritt für Schritt eintragen und vermeidest typische Messfehler. Gerade bei Sondermaßen oder komplexeren Einbausituationen bietet dir das Aufmaßblatt eine zusätzliche Sicherheit bei der Bestellung.